Goldschmiedewissen: Was ist denn eigentlich ein Feilnagel?

19. März 2012 von  


Der  Feilnagel dient dem Goldschmied als “Arbeitsunterlage”, denn er arbeitet hauptsächlich am Feilnagel und nicht direkt auf  dem  Tisch. Der Feilnagel ist  der   Dreh- und Angelpunkt des  Goldschmiede-Arbeitsplatzes. Es ist ein keilförmiger Holzklotz, der am Werkbrett des Goldschmiedes befestigt ist. Er dient als Auflage-   und Stützfläche bei Feil-, Schmirgel-, Bohr-, Löt- und Fassarbeiten. Auf ihm wird also gesägt und gefeilt und je  nach Arbeitsgewohnheiten ist der Feilnagel individuell   geformt – es gibt keine zwei Feilnägel auf der Welt, die sich hundertprozentig gleichen. Jeder Goldschmied formt sich automatisch seinen ganz individuellen Feilnagel. „Je weniger von dem Ding also noch da ist, desto fleißiger war der Goldschmied.“ Eine Legende sagt: Wenn ein junger Geselle seinen ersten  Feilnagel kurz gearbeitet hat, darf er heiraten …

aus: Impressionen aus der Werkstatt eines Goldschmieds, Ein E-Book mit 24 Bildern, Erläuterungen, Annäherungen und so manchem Augenzwinkern. Hrsg. Solitaire Lechler

 

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Eine Antwort auf “Goldschmiedewissen: Was ist denn eigentlich ein Feilnagel?”

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Was andere dazu sagen ...
  1. [...] Spannzange manchmal auch mit Leder ausgekleidet. Der Fasskloben wird mit einer Hand gehalten und am Feilnagel  fixiert, damit man mit Stichel oder anderen Werkzeugen Druck auf das Werkstück ausüben [...]